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04.10.2016 15:13

FaunaFocus neu: Gämsen und Zecken im Visier

Gämsjagd in Graubünden und der Umgang mit Zecken

Gelungene Synthese von Wildtierbiologie, Ökologie und Jagdtradition – die Gämsjagd in Graubünden

Im Kanton Graubünden darf jede Jägerin und jeder Jäger während der Hochjagd im September auf dem ganzen Kantonsgebiet jagen. Es ist eine grosse Herausforderung in einem derart liberalen Jagdsystem die Jagd so zu steuern, dass die Wildbestände nicht übernutzt werden und doch der jeweiligen Lebensraumqualität angepasst sind sowie in ihrer Bestandsstruktur einen natürlichen Aufbau aufweisen. Der Umbau zu einem modernen, nachhaltigen Wildtiermanagement wird am Beispiel der Gämsjagd in Graubünden aufgezeigt. Dabei geht es nicht nur um die Abschussplanung wie der neue FaunaFocus-Artikel erhellt. Auch altbekannte Konflikte müssen in Graubünden weiterhin intensiv bearbeitet werden, etwa die Beruhigung der Lebensräume und weitere Herausforderungen wie Krankheiten, Konkurrenz mit Nutztieren oder die Rückkehr der Grossraubtiere.

Gämse

Zecken, Krankheiten und Wald – wie Parasiten ökologisches Denken fördern

Wenige Tiergruppen sind so einhellig unbeliebt wie Zecken. Spinnentiere haben ja generell ein gewisses Imageproblem – doch parasitische Milben und Zecken stossen uneingeschränkt auf Ablehnung. Zu perfekt sind sie an ihre jeweilige Lebensstrategie angepasst und grosse Wirbeltiere, vor allem Säuger, leiden bei Befall oft langfristig und ernsthaft. Inzwischen sind Zecken auf der Rangliste der gefährlichsten Tierarten Mitteleuropas ganz oben angelangt. Sie gelten nun als regelmässige Überträger von ernsthaften Infektionskrankheiten. Doch in welchen Lebensräumen gibt es wann und warum viele Zecken? Unter welchen Umständen haben die Parasiten eine hohe Erreger-Fracht und Infektiosität? Wie der aktuelle FaunaFocus-Artikel zeigt, ist das alles erst in Ansätzen verstanden. Denn ohne das Wissen über grundlegende ökologische Zusammenhänge in den verschiedenen Zecken-Lebensräumen können die entscheidenden Fragen über Vorkommen und Infektiosität dieser Parasiten und die Übertragung gefährlicher Krankheiten auf Mensch, Haus- und Wildtiere nicht beantwortet werden.

Zecken

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Einheimische Wirbeltiere und ihre Lebensräume stehen im Zentrum. Speziell wird der Fokus auf gesellschaftlich relevante und aktuelle Themen gerichtet, die sich durch das immer engere Nebeneinander von Mensch und Wildtier ergeben. Hintergründe und Zusammenhänge werden mit Praxistipps, Informationen zum Management und verschiedenen Standpunkten zu kontroversen Fragen ergänzt. Bezug: als Print (CHF 10.- pro Artikel), als PDF (CHF 8.- pro Artikel) oder als Jahresabonnement bei WILDTIER SCHWEIZ, Winterthurerstrasse 92, 8006 Zürich, Tel. 044 635 61 31 oder online www.wildtier.ch/shop