News

Aus der Wildtierszene

Luchse und Wölfe kehren zurück

11. Wasgauer Gespräche

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Nachwuchs im Calandarudel

In den letzten Tagen konnte die Wildhut den Nachweis erbringen, dass sich das Wolfsrudel am Calanda zum sechsten Mal in Folge fortgepflanzt hat. Neben mehreren Aufnahmen aus einer Fotofalle der Wildhut, bestätigt auch die Beobachtung von Privatpersonen die erneute Reproduktion des Calandarudels. Aufgrund der vorliegenden Fotofallenbilder muss von acht Jungtieren ausgegangen werden. In den vergangenen fünf Jahren sind im Laufe des Herbstes jeweils fünf bis sieben Welpen beobachtet bzw. genetisch nachgewiesen worden.

Auskunftsperson: Dr. Georg Brosi, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. 081 257 38 92, E-Mail Georg.Brosi@ajf.gr.ch

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Nachwuchs im Calandarudel (Kopie 1)

In den letzten Tagen konnte die Wildhut den Nachweis erbringen, dass sich das Wolfsrudel am Calanda zum sechsten Mal in Folge fortgepflanzt hat. Neben mehreren Aufnahmen aus einer Fotofalle der Wildhut, bestätigt auch die Beobachtung von Privatpersonen die erneute Reproduktion des Calandarudels. Aufgrund der vorliegenden Fotofallenbilder muss von acht Jungtieren ausgegangen werden. In den vergangenen fünf Jahren sind im Laufe des Herbstes jeweils fünf bis sieben Welpen beobachtet bzw. genetisch nachgewiesen worden.

Auskunftsperson: Dr. Georg Brosi, Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Tel. 081 257 38 92, E-Mail Georg.Brosi@ajf.gr.ch

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Goldschakal in der Linthebene

Am 13. Juli beobachtete ein Ornithologe im Linthgebiet ein Tier, das er nicht richtig einordnen konnte. In Körperhaltung und Färbung glich es einem Wolf, doch war es kleiner und verhielt sich nicht so, wie er es von einem Wolf erwartet hätte. Es gelang ihm, ein gutes Foto zu schiessen. Das abgebildete Tier zeigt die typischen Merkmale eines Goldschakals. Es handelt sich dabei um die erste fotografisch dokumentierte Beobachtung dieser Tierart im Kanton St.Gallen. 

Laut der Forschungsstelle KORA (Raubtierökologie und Wildtiermanagement) wurde der Goldschakal in der Schweiz erstmals 2011 mit Fotofallen nachgewiesen. Seither wurde das scheue Tier nur sehr selten gesehen, letztmals im März 2016 im Kanton Schwyz, wo ein geschwächtes Tier erlegt werden musste. 

Der Goldschakal gleicht in seinem Verhalten einem Fuchs und frisst vor allem Kleintiere. In der Schweiz steht er unter Schutz. Seit vielen Jahren dehnt er sein Verbreitungsgebiet kontinuierlich vom südöstlichen Balkan nach Mitteleuropa aus. Einzeltiere wurden auch in Deutschland, Österreich und Italien bestätigt. Mit der Arealausweitung und der selbständigen Einwanderung gilt diese Art gemäss Einschätzung des Bundes in der Schweiz als „einheimische, geschützte Art“.

 

 

Medienmitteilung des Kanton St. Gallen, 18.07.2017 Link

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Crowdfunding für ein Fischotterbuch von Pro Lutra

Haben Sie auch schon nach einem deutschsprachigen Fischotterbuch gesucht? Dann haben Sie es schnell gemerkt, dass es nichts Aktuelles gibt. Tatsächlich stammt das letzte deutschsprachige Fischotterbuch aus dem Jahr 1993. Höchste Zeit also für ein Buch über den Fischotter, das den heutigen Kenntnisstand umfasst.

Genau das haben wir uns von Pro Lutra vorgenommen: ein aktuelles Fischotterbuch. Inhalte umfassen u.a. die Biologie und Ökologie des Fischotters wie Nahrung, Lebensraumanspruch, soziales Verhalten. Aber auch die Geschichte des Fischotters wird ausführlich thematisiert.

Das Buch wird voraussichtlich etwa 200 Seiten haben und viele attraktive Fotos und Illustrationen enthalten. Es soll beim Haupt Verlag in Bern erscheinen.

Alle, die dieses Projekt finanziell unterstützen möchten, laden wir herzlich ein, uns auf der Crowdfunding-Plattform zu besuchen.

Neben interessanten Goodies winkt auch ein Namenseintrag auf der Sponsorenseite im Buch.

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Bär im Gebiet Sustenhorn gesichtet

In der Zeit vom 28. bis 30. Juni hielt sich ein Bär im Gebiet Tierberglihütte / Sustenhorn (Gemeinde Innertkirchen) auf.

Der Bär wurde von Bergsteigern auf dem Steingletscher beobachtet. Zudem gab es im Gebiet Spuren des Bären. Ob sich der Bär weiterhin in der Region Sustenpass aufhält, ist nicht bekannt. Ebenfalls ist offen, ob es sich beim Tier um den Bären handelt, der Ende Mai 2017 in der Gemeinde Eriz gesichtet wurde.

 

Personen, die Bären beobachten, werden gebeten, sich bei der Wildhut des Kantons Bern (Tel. 0800 940 100) zu melden.

 

Volkswirtschaftsdirektion, Kanton Bern, 4.07.2017 > Link

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Eidgenössischer Wildhüterkurs 2017

Vom 25. bis 28.6. fanden in Lyss die eidgenössischen Wildhüterkurse (je zwei Tage auf Deutsch und auf Französisch) statt. Das Thema dieses Jahres war Wildtiermanagement und als Kursunterlage galt das neu erschienene Buch «Wildtiermanagement-eine Einführung» von Klaus Robin, Roland Graf und Reinhard Schnidrig.

Im Buch werden die Tierarten in die Kategorien Zu wenig!, Im Gleichgewicht?, Zu viel? und Neu eingeteilt. In allen Bereichen braucht es ein gezieltes und angepasstes Management. Mit Beispielen aus allen Kategorien erklärten die Referenten spannend, welche Massnahmen bei welchen Kategorien wichtig sind und zeigten anhand von verschiedenen Forschungsprojekten wie diese Massnahmen auch umgesetzt werden können. So wurden über besenderte Rehe, Rothirsche und Wildschweine berichtet, die Problematik der Störung durch den Menschen anhand von Raufusshühner aufgezeigt und auch die Unterschiede zwischen von selbst (wieder)einwandernden oder von Menschen verbreiteten Tierarten anhand vom Fischotter und der Rostgans erklärt.

Weitere Informationen über das Buch Wildtiermanagement – eine Einführung unter:

www.zhaw.ch/de/lsfm/ueber-uns/aktuell-medien/medienmitteilungen/detailansicht/news-single/wildtiermanagement-im-spannungsfeld-zwischen-mensch-und-tier/

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Traurige Nachricht: Bartgeier BG960 lebt nicht mehr

Heute ist ein sehr trauriger Tag! Leider lebt BG960 nicht mehr. Gestern haben wir uns noch über den ersten Flug von BG960 und ihren ersten Schritt Richtung Selbständigkeit gefreut. Doch leider hat der junge Bartgeier diese Nacht nicht überlebt.

Es macht den Anschein, dass der Jungvogel, der letzten Abend einen etwas exponierten Schlafplatz gewählt hat, in der Nacht von einer Windböe erfasst wurde und in die Tiefe gestürzt ist. Um genau zu verstehen, was passiert ist, werden wir in den nächsten Tagen verschiedene veterinärmedizinische Untersuchungen durchführen.

Wir sind sehr traurig über den Verlust dieses wundervollen Jungtiers.

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Toter Wolf: es handelt sich um das Weibchen F13

Die genetischen Analysen der Milz haben ergeben, dass es sich bei der am Freitag, 9. Juni 2017, tot in einem Feld oberhalb von Im Fang (Jaun) aufgefundenen Wölfin in der Tat um die Wölfin F13 handelt. Es gibt keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.

Die Resultate der genetischen Analysen der Milz der am 9. Juni in einem Feld oberhalb von In Fang aufgefundenen Wölfin sind bekannt. Das "Laboratoire de la Conservation" der Universität Lausanne hat festgestellt, dass es sich um die Wölfin F13 handelt. Diese Wölfin wurde erstmals im Mai 2014 in den Voralpen des Kantons Freiburg genetisch identifiziert und hatte ihr Revier zwischen den Kantonen Freiburg (Voralpen) und Bern (Alpen).

Im Wissen, dass es sich beim Wolf um eine territoriale Tierart handelt, die in ihrem Revier das Vorhandensein von Artgenossen nicht toleriert (ausser Mitgliedern des eigenen Rudels) hatte das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA) bereits vermutet, dass es sich um diese Wölfin handelt. Dies wurde heute bestätigt.

Im Sommer 2016 konnte dank dem Monitoring des WaldA im Kanton Freiburg ein neuer Wolf identifiziert werden (das Männchen M64). Dieser wurde bereits im Januar 2016 gentechnisch das erste Mal in der Region Val de Bagnes (VS) erfasst. Die Beobachtungen des WaldA konnten bestätigen, dass die beiden Tiere ab Anfang Sommer 2016 bis Mitte März 2017 zusammen unterwegs waren. Die beiden Wölfe konnten gemäss Beilage 4 des Konzept Wolf Schweiz (2016) noch nicht als Paar betrachtet werden.

Das WaldA verfügt im Moment über keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.

News, Staat Freiburg, 21.06.2017

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Ein Ureinwohner kehrt zurück

Schon 2019 könnten im Solothurner Jura Wisente, europäische Bisons, frei leben. Ein entsprechendes Projekt hat letzte Woche eine entscheidende Hürde genommen.

Die Bürgergemeinde Solothurn hat nach fünfmonatiger Bedenkzeit beschlossen, ein Waldstück von einem Quadratkilometer Fläche für die kontrollierte Auswilderung einer Wisentherde von acht Tieren zur Verfügung zu stellen. Das Waldstück liegt im Regionalen Naturpark Thal, durch den sich das Dünnerntal zieht. Der Park verfügt über eines der grössten zusammenhängenden Waldgebiete der Schweiz.

Weitere Informationen unter:

https://www.woz.ch/-7d7f

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