News

Aus der Wildtierszene

Bär im Gebiet Sustenhorn gesichtet

In der Zeit vom 28. bis 30. Juni hielt sich ein Bär im Gebiet Tierberglihütte / Sustenhorn (Gemeinde Innertkirchen) auf.

Der Bär wurde von Bergsteigern auf dem Steingletscher beobachtet. Zudem gab es im Gebiet Spuren des Bären. Ob sich der Bär weiterhin in der Region Sustenpass aufhält, ist nicht bekannt. Ebenfalls ist offen, ob es sich beim Tier um den Bären handelt, der Ende Mai 2017 in der Gemeinde Eriz gesichtet wurde.

 

Personen, die Bären beobachten, werden gebeten, sich bei der Wildhut des Kantons Bern (Tel. 0800 940 100) zu melden.

 

Volkswirtschaftsdirektion, Kanton Bern, 4.07.2017 > Link

Weiterlesen

Eidgenössischer Wildhüterkurs 2017

Vom 25. bis 28.6. fanden in Lyss die eidgenössischen Wildhüterkurse (je zwei Tage auf Deutsch und auf Französisch) statt. Das Thema dieses Jahres war Wildtiermanagement und als Kursunterlage galt das neu erschienene Buch «Wildtiermanagement-eine Einführung» von Klaus Robin, Roland Graf und Reinhard Schnidrig.

Im Buch werden die Tierarten in die Kategorien Zu wenig!, Im Gleichgewicht?, Zu viel? und Neu eingeteilt. In allen Bereichen braucht es ein gezieltes und angepasstes Management. Mit Beispielen aus allen Kategorien erklärten die Referenten spannend, welche Massnahmen bei welchen Kategorien wichtig sind und zeigten anhand von verschiedenen Forschungsprojekten wie diese Massnahmen auch umgesetzt werden können. So wurden über besenderte Rehe, Rothirsche und Wildschweine berichtet, die Problematik der Störung durch den Menschen anhand von Raufusshühner aufgezeigt und auch die Unterschiede zwischen von selbst (wieder)einwandernden oder von Menschen verbreiteten Tierarten anhand vom Fischotter und der Rostgans erklärt.

Weitere Informationen über das Buch Wildtiermanagement – eine Einführung unter:

www.zhaw.ch/de/lsfm/ueber-uns/aktuell-medien/medienmitteilungen/detailansicht/news-single/wildtiermanagement-im-spannungsfeld-zwischen-mensch-und-tier/

Weiterlesen

Traurige Nachricht: Bartgeier BG960 lebt nicht mehr

Heute ist ein sehr trauriger Tag! Leider lebt BG960 nicht mehr. Gestern haben wir uns noch über den ersten Flug von BG960 und ihren ersten Schritt Richtung Selbständigkeit gefreut. Doch leider hat der junge Bartgeier diese Nacht nicht überlebt.

Es macht den Anschein, dass der Jungvogel, der letzten Abend einen etwas exponierten Schlafplatz gewählt hat, in der Nacht von einer Windböe erfasst wurde und in die Tiefe gestürzt ist. Um genau zu verstehen, was passiert ist, werden wir in den nächsten Tagen verschiedene veterinärmedizinische Untersuchungen durchführen.

Wir sind sehr traurig über den Verlust dieses wundervollen Jungtiers.

Link

Weiterlesen

Toter Wolf: es handelt sich um das Weibchen F13

Die genetischen Analysen der Milz haben ergeben, dass es sich bei der am Freitag, 9. Juni 2017, tot in einem Feld oberhalb von Im Fang (Jaun) aufgefundenen Wölfin in der Tat um die Wölfin F13 handelt. Es gibt keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.

Die Resultate der genetischen Analysen der Milz der am 9. Juni in einem Feld oberhalb von In Fang aufgefundenen Wölfin sind bekannt. Das "Laboratoire de la Conservation" der Universität Lausanne hat festgestellt, dass es sich um die Wölfin F13 handelt. Diese Wölfin wurde erstmals im Mai 2014 in den Voralpen des Kantons Freiburg genetisch identifiziert und hatte ihr Revier zwischen den Kantonen Freiburg (Voralpen) und Bern (Alpen).

Im Wissen, dass es sich beim Wolf um eine territoriale Tierart handelt, die in ihrem Revier das Vorhandensein von Artgenossen nicht toleriert (ausser Mitgliedern des eigenen Rudels) hatte das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA) bereits vermutet, dass es sich um diese Wölfin handelt. Dies wurde heute bestätigt.

Im Sommer 2016 konnte dank dem Monitoring des WaldA im Kanton Freiburg ein neuer Wolf identifiziert werden (das Männchen M64). Dieser wurde bereits im Januar 2016 gentechnisch das erste Mal in der Region Val de Bagnes (VS) erfasst. Die Beobachtungen des WaldA konnten bestätigen, dass die beiden Tiere ab Anfang Sommer 2016 bis Mitte März 2017 zusammen unterwegs waren. Die beiden Wölfe konnten gemäss Beilage 4 des Konzept Wolf Schweiz (2016) noch nicht als Paar betrachtet werden.

Das WaldA verfügt im Moment über keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.

News, Staat Freiburg, 21.06.2017

 Link

Weiterlesen

Ein Ureinwohner kehrt zurück

Schon 2019 könnten im Solothurner Jura Wisente, europäische Bisons, frei leben. Ein entsprechendes Projekt hat letzte Woche eine entscheidende Hürde genommen.

Die Bürgergemeinde Solothurn hat nach fünfmonatiger Bedenkzeit beschlossen, ein Waldstück von einem Quadratkilometer Fläche für die kontrollierte Auswilderung einer Wisentherde von acht Tieren zur Verfügung zu stellen. Das Waldstück liegt im Regionalen Naturpark Thal, durch den sich das Dünnerntal zieht. Der Park verfügt über eines der grössten zusammenhängenden Waldgebiete der Schweiz.

Weitere Informationen unter:

https://www.woz.ch/-7d7f

Weiterlesen