News

Aus der Wildtierszene

2. Tag der Insekten Schweiz 19.9.2019

Wissenschaftliche Studien belegen, was viele Naturinteressierte und Experten schon lange beobachten: Vielfalt und Biomasse der Insekten sind während der letzten Jahre drastisch gesunken. Eine neue Studie prognostiziert nun, dass in den nächsten Jahrzehnten weltweit 40 Prozent aller Insektenarten aussterben werden, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Auch in der Schweiz sieht die Situation nicht besser aus: Über 40 Prozent der Insektenarten sind heute gefährdet und fünf Prozent bereits ausgestorben. Höchste Zeit also, vom Reden ins Handeln zu kommen!

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Auf dem Gemeindegebiet Obersaxen Mundaun wurden drei Jungwölfe gesichtet

Es dürfte sich dabei um Jungtiere eines bisher nicht bekannten Wolfsrudels handeln. Die Beobachtung wurde am vergangenen Wochenende von einem Jäger gemacht und der Wildhut des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden gemeldet.

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Les Pontins: Das Moor kommt zurück

Der Ostteil des Moores von Les Pontins wurde durch Torfabbau, Entwässerungen, Aufforstungen und sogar eine geplante Ferienhausüberbauung beeinträchtigt und gefährdet. Dank Kauf der Teilfläche und eine nachfolgende Aufwertung präsentiert sich das Moor wieder als interessanter Lebensraum.

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Keine Feier ohne Geier

Der Gänsegeier war bis vor 20 Jahren ein seltener Gast in der Schweiz. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt in Frankreich übersommern immer mehr Gänsegeier in unserem Land und ermöglichen auch Wanderern Beobachtungen dieser imposanten Greifvögel.

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Junger Luchs im Kanton Luzern ausgewildert

Südlich von Malters hat die kantonale Wildhut einen männlichen Jungluchs wieder ausgewildert. Das verwaiste Tier wurde im Herbst 2018 im Keller eines Gebäudes in Malters aufgefunden und anschliessend zur Betreuung in den Tierpark Goldau gebracht. Ob sich der mit einem Senderhalsband bestückte Luchs in der wiedergewonnenen Freiheit durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

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Pestizide: Fischer wollen unbedingt Gegenvorschlag

Medienmitteilung vom 15. Juni 2019: Die Trinkwasser-Initiative stösst bei den Fischerinnen und Fischern auf enorme Sympathien. Sollte das Parlament keinen wirkungsvollen Gegenvorschlag be-schliessen, werden die Fischer die Trinkasser-Initiative unterstützen. Das zeigte sich an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV in Solothurn.

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Feldlerchen und Nützlinge im Weizen und Mais fördern

In vielen Ackerbaugebieten der Schweiz hat die Feldlerche keine Chance mehr, Junge grosszuziehen. Die viel zu wenigen Biodiversitätsförderflächen sind nicht mehr, als ein Tropfen auf den heissen Stein. In einem Projekt testet die Vogelwarte mit landwirtschaftlichen Partnern nun Anbausysteme, die es der Feldlerche ermöglichen, auch im Acker wieder erfolgreich zu brüten. Damit werden Synergien zwischen der Produktion von Nahrungsmitteln und der Förderung der Artenvielfalt genutzt.

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Hände weg von Jungvögeln!

Mit dem Beginn der Brutzeit sind bereits die ersten scheinbar verwaisten Jungvögel in die Vogelpflegestation der Schweizerischen Vogelwarte eingeliefert worden. Diese gut gemeinte Hilfe ist aber in den meisten Fällen gar nicht nötig. Im Gegenteil: Oft führt sie dazu, dass gesunde Jungvögel von ihren Eltern getrennt werden.

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Pestizid-Studie: Die Fische sind doppelt belastet

«Schlimmer als befürchtet» , nennt der Schweizerische Fischerei-Verband SFV die Pestizid-Belastung der Schweizer Gewässer aufgrund von zwei publizierten EAWAG-Studien. Besonders alarmiert ist der Fischerei-Verband, weil die Fische doppelt belastet sind. Der SFV verlangt angesichts des dramatischen Fischrückgangs umgehend wirkungsvolle politische Massnahmen für verstärkte Abklärungen und Transparenz beim Pestizideinsatz in der Agrarpolitik.

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TAG DER OFFENEN TÜR IN DER GREIFVOGELSTATION

Nur einmal im Jahr öffnet die Greifvogelstation Berg am Irchel Ihre Türen und lässt die Öffentlichkeit an ihrer Arbeit teilhaben. Besuchende können die Station den ganzen Tag besuchen und zu zwei Zeitpunkten finden kostenlose Führungen durch die Station statt. Da erfährt man einiges über den Pflegebetrieb, die Station und die Greifvögel und Eulen in der Schweiz.

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