Biber-Fachtagung

Leben mit dem Biber – Erfahrungen, Herausforderungen, Perspektiven

Seit der letzten nationalen Bibertagung 2014, welche die Anpassung des Konzepts Biber Schweiz an die heutigen Anforderungen im Fokus hatte, ist die Biberpopulation in der Schweiz auf über 3‘000 Individuen angewachsen. Biber finden sich heute in zahlreichen Gewässern, vor allem im Mittelland. Mit ihrer Ausbreitung schaffen sie viele neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Gleichzeitig nehmen aber auch die Konflikte zu.

Die für den Biber zuständigen Jagdbehörden lösen Konflikte schnell und pragmatisch. Ihnen sind allerdings die Hände gebunden, wenn die Lösung am Gewässer selber zu suchen ist. Der Biber ruft mit seinem unbändigen Gestaltungstrieb somit zahlreiche weitere Akteure auf den Plan. Damit der Biber bei der Planung von gewässerbaulichen Projekten nicht vergessen geht, sollten alle Akteure besser miteinander vernetzt sein.

Die Tagung richtet sich an ein Fachpublikum aus den verschiedensten Bereichen, das mit dem Biber direkt oder indirekt zu tun hat, wie Fachleute aus Wasserbau, Landschafts- und Raumplanung, Jagd, Land- , Natur- und Forstwirtschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie die Ziele zur Biodiversitätsförderung und zum Gewässer- und Hochwasserschutz mit den Lebensraumansprüchen des Bibers verbunden werden können.

Herzlich willkommen am 7. Dezember 2018 in Frauenfeld!

 

Hier geht es zur Anmeldung

Programm (PDF)

 

Veranstalter:
Bundesamt für Umwelt, Biberfachstelle, Pro Natura, Wasser-Agenda 21,
Université de Lausanne, Naturmuseum Thurgau, WWF Thurgau,
Thurgauische Naturforschende Gesellschaft