Rehkitzmarkierung Schweiz

Allgemeine Projektinformationen

Die "Rehkitzmarkierung Schweiz" ist eine Langzeit-Datensammlung und wurde in den 1960er Jahren in einer Gemeinschaftsaktion der Kantone Aargau, Luzern und Solothurn lanciert. Um bessere Kenntnisse über Biologie, Populationsdynamik und Wanderverhalten der Rehe in der Schweiz zu erlangen, wurde anfangs 1970er Jahre eine überregionale Kitzmarkierungsaktion eingeführt. Seither werden in verschiedenen Kantonen von Jägern und Wildhütern regelmässig Kitze markiert und Alter sowie Fundort festgehalten. Wird ein markiertes Reh später auf der Jagd erlegt oder tot aufgefunden, werden erneut Daten zu Ort und Todesursache erhoben. Mittels dieser Angaben können Rückschlüsse auf  das Raumverhalten und die Demographie der Tiere gezogen werden. 

Die Sektion Jagd, Fischerei und Waldbiodiversität des Bundesamts für Umwelt (BAFU) ist für die Herausgabe des Materials, die Koordination der Abwicklung sowie die Sammlung und Auswertung der gemeldeten Daten verantworlich. Wildtier Schweiz übernimmt seit 2012 als zentrale Koordinationsstelle die Aufgaben des BAFU. Bis heute entstand ein einzigartiger Langzeitdatensatz, der vor allem für das Management, die Forschung und von den Markierern vor Ort genutzt wird.

Meldung markierter oder gefundener Tiere

Weitere Informationen und entsprechende Formulare, um markierte oder gefundene Tiere zu melden, finden sie hier. Alle zur Verfügung gestellten Markierung- und Wiederfunddaten (seit 1971) werden online auf einer Karte dargestellt. 

Jahresberichte und Publikationen

Weitere Informationen zum Projekt finden sich in den Jahresberichten und sind in diesen Publikationen veröffentlicht.